So zähmst du schwierige Mitarbeiter

  • AJ
  • August 3, 2018
  • 5 min

Die Frage nach dem Umgang mit schwierigen Mitarbeitern bereitet so manchen Führungskräften immer wieder Kopfzerbrechen. Das Problem: Wenn Reibereien das Tagesgeschäft bestimmen oder Deadlines nicht mehr eingehalten werden, leidet schnell das ganze Team darunter. Wie so oft liegt die Wurzel allen Übels in unklarer Kommunikation und fehlendem Feedback zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern.

Sie wissen alles besser, jammern von 9-to-5 und zögern Abgaben hinaus: Arbeitnehmer der Sorte „eher schwierig“ vergiften nicht nur das Arbeitsklima, sondern gefährden Teamgeist und den Unternehmenserfolg. Experten sind sich einig, dass es für Probleme mit solchen Kollegen keine schnellen Lösungen gibt. Vielmehr weisen die Unannehmlichkeiten auf tieferliegende Probleme hin, die besondere Aufmerksamkeit und viel Fingerspitzengefühl erfordern. kununu engage liefert Tipps zum richtigen Umgang mit den komplizierten Fällen.

Von Beginn an achtsam sein

Der erste Ratschlag lautet: Pass auf, dass deine Mitarbeiter erst gar nicht zu schwierigen Mitarbeitern werden. Der Kern dieser Aufgabe liegt bereits im Bewerbungsprozess: Neben fachlichen Qualifikationen sollte spätestens beim Vorstellungsgespräch auf die sogenannten Social Skills sowie auf Indikatoren für die emotionale Intelligenz eines Mitarbeiters geachtet werden. Die Stichworte Beziehungsmanagement, Eigenwahrnehmung und soziales Bewusstsein sind in diesem Zusammenhang keine Modewörter, sondern Grundlage für ein reibungsarmes Betriebsklima und erfolgreich geführte Teams. Viele Manager sind sich dessen mittlerweile auch bewusst – denn es ist einfacher, im Zweifelsfall fachliche Qualifikationen aufbessern zu lassen als einen Miesepeter in eine empathische, kollegiale und positiv eingestellte Person zu verwandeln.

Ohren auf beim Onboarding-Prozess

Das Vorstellungsgespräch ist nur die erste Instanz, um sicherzugehen, dass der Bewerber sich gut in das Unternehmen eingliedern und produktive Arbeit leisten kann. Beim Onboarding-Prozess ist es wichtig, in persönlichen Gesprächen die gegenseitigen Erwartungen abzuklären sowie die Aufgaben- und Verantwortungsbereiche und damit die Rolle deines Mitarbeiters klar zu definieren. Ermutige das Team-Mitglied bei Unklarheiten Fragen zu stellen und bei Problemen aktiv auf dich zuzukommen.
Regelmäßiger Austausch sollte sich auch nach dem Onboarding-Prozess fortsetzen. Mitunter sind 15 Minuten pro Woche ausreichend, um euch gegenseitiges Feedback zu geben und den Beitrag des Mitarbeiters zur Erreichung der Unternehmensziele zu kommunizieren. Regelmäßiges Feedback ist ein unterschätzter, aber immens wichtiger Bestandteil von erfolgreicher Zusammenarbeit und wird von vielen Mitarbeitern sowie Führungskräften viel zu selten aktiv eingeholt.
Du möchtest eine starke Feedbackkultur in deinem Unternehmen etablieren? Mache jetzt den ersten Schritt und lerne kununu engage unverbindlich kennen

Mal die Perspektive wechseln

Selbstverständlich ist klar, dass du als Manager nicht jeden Mitarbeiter vom ersten Tag an begleiten kannst. Gerade dann, wenn du selbst neu am Steuer stehst oder eine andere Abteilung übernimmst, ist es eine Herausforderung, schwierige Mitarbeiter gut in die Abläufe deines Teams zu (re-)integrieren. In diesem Fall hilft es darüber nachzudenken, was du selbst in dieser Situation verbessern könntest, denn oft wissen Mitarbeiter nicht, dass sie etwas falsch machen. Auch hier ist es wichtig, durch Feedback Erwartungen abzuklären und aufkommende Stolpersteine aus dem Weg zu räumen – mit gegenseitigem Respekt und Vertrauen.

Immer wieder an die Mission erinnern

In manchen Fällen bedeutet das problematische Verhalten aber auch, dass der Mitarbeiter für seinen Job nicht motiviert und engagiert ist. Das kann daran liegen, dass nicht klar ist, in welcher Hinsicht die eigenen Aufgaben für die gesamte Firma relevant sind und wie er als Einzelner zur Erreichung der gesetzten Unternehmensziele beitragen kann. In weiterer Folge könnte es dann zu persönlichen Zweifeln an Sinn und Wert der eigenen Arbeit kommen. Dem kann vorgebeugt werden, indem die Mission sowie die Relevanz des Mitarbeiters für das Unternehmen regelmäßig kommuniziert werden, um dessen Motivation und Engagement wieder zu entfachen – und dann aufrechtzuerhalten.

Kontinuierliches Feedback ist unerlässlich

Unterm Strich: Erfolgreiche Zusammenarbeit ist schlussendlich von der richtigen Kommunikation abhängig. Um Kritik und Missverständnisse anzusprechen, aber auch, um Lob und Anerkennung zu äußern, sollte auf regelmäßiges Feedback – als Teil einer fortschrittlichen Unternehmenskultur – gesetzt werden. Solch ein Dialog gelingt übrigens ganz einfach mit kununu engage: Mit dem Tool holst du dir ganz einfach und automatisiert wöchentlich Feedback von deinem Team ein, erkennst Probleme frühzeitig und kannst deine Strategie entsprechend anpassen – bevor es wirklich zu spät ist.

Lerne kununu engage unverbindlich kennen und bringe deine Feedbackkultur auf ein neues Level!

Kostenlos Testen

kununu engage ist ein HR Feedback-Tool, das dir dabei hilft, ein besserer Arbeitgeber zu werden. Durch kontinuierliches und anonymes Feedback der Mitarbeiter, erhältst du wertvolle Einblicke in die aktuelle Stimmung, und die gelebte Transparenz hilft dabei, eine starke Unternehmenskultur aufzubauen.

engage kennenlernen

Newsletter (de)

Keine Neuigkeiten mehr verpassen

Abonniere unseren Newsletter und erhalte regelmäßig Insights zum Thema Mitarbeiter-Engagement, Company Culture und Co.