Schwierige Mitarbeiter: Diese 5 Typen sitzen in jedem Büro

  • AJ
  • August 19, 2018
  • 5 min

Schwierige Kollegen sitzen in nahezu jedem Büro. Mitunter sorgen sie dafür, dass die Arbeitsatmosphäre leidet, da jede Minute der Zusammenarbeit mit ihnen zu mehr Frust und Unzufriedenheit führt. Von einzelnen schwierigen Mitarbeitern sollte sich jedoch niemand die Freude am Job vermiesen lassen. Wir identifizieren die fünf „Hartefälle“, die in jedem Office anzutreffen sind – und erklären, wie man sie gekonnt um den Finger wickelt.

 Nummer 1: Der Nein-Sager

Dieser Kollege zeichnet sich dadurch aus, von vornherein alles zu kritisieren und mit nichts und niemandem einverstanden zu sein. Neue Ideen werden pauschal abgelehnt und mies gemacht. Aussagen wie „Ach, das haben wir doch schon mal probiert und es hat nicht funktioniert“, oder „Das wird eh nichts“, sind für diesen Charakter bezeichnend.
So gehst du vor: In manchen Fällen wollen Mitarbeiter ihre Intelligenz und Erfahrung unter Beweis stellen, indem sie Argumente dafür liefern, weshalb ein Projekt anders aufgezogen werden sollte. Ist das der Fall, solltest du als Manager versuchen, diese Expertise in eine positive Richtung umzulenken und den Mitarbeiter zu ermutigen, Verbesserungsvorschläge einzubringen. Es könnte aber auch helfen, ihn mit eigenen kleinen Projekten zu betrauen, in denen er die Verantwortung übernehmen und sie seinen Vorstellungen gemäß umsetzen kann.

Nummer 2: Der Egoist

Er benimmt sich herablassend und dominiert in Meetings gerne die Diskussion. Einfache Aufgaben sind unter seiner Würde und seine immense Selbstbezogenheit stößt die Kollegen vor den Kopf. Sein Hang zum Alleingang stört die Abläufe innerhalb des Teams.
So gehst du vor: Obwohl dieses Verhalten nervenraubend werden kann, solltest du ihm respektvoll kommunizieren, dass solche Aktionen auf lange Sicht die Produktivität des Teams unterminieren. Meistens handelt es sich bei ihnen um Personen mit einer sehr hohen fachlichen Kompetenz und herausragenden Fähigkeiten – und das wissen sie auch. Deshalb kann es hier von Nutzen sein, dem Mitarbeiter zwar einerseits Wertschätzung für seine gute Arbeit entgegenzubringen, um auf der anderen Seite gleichzeitig zu betonen, dass das kein Freischein für rücksichtsloses Verhalten sein darf.

Nummer 3: Der Krisenherd

Probleme, überall wohin er sieht: Dieser Mitarbeiter unterbricht seine Arbeit oft, um endlose Telefonate zu führen. Er leidet unter Stimmungsschwankungen – und er lässt die anderen leider daran teilhaben. Lebensereignisse wie eine zerbrochene Tasse und Trennungen können die Produktivität in den Keller sacken lassen.
So gehst du vor: Auch hier wird geraten, das persönliche Gespräch zu suchen und über all die Probleme zu reden, die einen Einfluss auf die Arbeitsleistung haben können. Gleichzeitig ist es eine Möglichkeit, auf Hilfe und unterstützende Ressourcen innerhalb und außerhalb des Unternehmens hinzuweisen.

Nummer 4: Der Geisterhafte

Aufgrund von Krankmeldungen, Thermen-Wartungen und Besorgungen in der Mittagszeit ist er so selten im Büro anzutreffen, dass sich viele schon die Frage stellen, ob er denn überhaupt noch eingestellt sei. Teamplayer sind in der Berufswelt zwar angesagt, doch der Geisterhafte schafft es nicht, sich in eine Gruppe einzuordnen und gemeinsam ein Ziel zu erreichen.
So gehst du vor: In diesem Fall ist der beste Weg, die Abwesenheitszeiten zu dokumentieren und den Mitarbeiter darüber zu informieren, dass diese auffallend lange ausfallen. Dabei solltest du auch auf die vertraglichen Regelungen bei langen Fehlzeiten verweisen. Zeige dich verständnisvoll für seine Erklärungen, aber dennoch beharrlich.

Nummer 5: Der Herausforderer

Dieser schwierige Kollege wird sehr schnell auf sich aufmerksam machen und ist besonders leicht zu identifizieren, denn er ist einfach laut. Er blüht auf, wenn er die Führung übernehmen kann und wird deshalb oft Anweisungen und Entscheidungen der Chefetage spöttisch kritisieren und in Frage stellen.
So gehst du vor: Mitarbeiter, die problematische Entscheidungen offen ansprechen und konstruktive Kritik geben, leisten grundsätzlich einen wichtigen Beitrag zur Innovationsfähigkeit und Effizienz eines Unternehmens. Als Manager solltest du versuchen, sein Potenzial zu nutzen und ihn so weiterzuentwickeln, dass er seine Kritik weniger aggressiv, dafür aber umso konstruktiver und annehmbarer formulieren kann.

Regelmäßiges Feedback für ein angenehmeres und produktiveres Miteinander

Wo verschiedene Persönlichkeiten, Arbeitsweisen und Meinungen aufeinandertreffen – und das über einen langen Zeitraum von mehr als acht Stunden täglich – wird zwangsläufig nicht jeder gut miteinander auskommen. Somit ist es auch normal, dass es nicht eine Art von schwierigen Kollegen gibt, sondern mehrere Variationen, die alle auf ihre besondere Weise die Nerven rauben oder frustrieren können sowie auf Arbeitsatmosphäre und Produktivität wirken.
Was alle eint: Mit der richtigen Feedbackkultur bekommt man jedes noch so heterogene Team gut in den Griff. Dialog ist der beste Anfang, um die Zusammenarbeit zu verbessern. Du willst mehr über das Thema erfahren? Kein Problem! Hier findest du unseren kompletten Guide zum Thema Feedback.

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