7 Maßnahmen, die deine Unternehmenskultur zerstören

  • Mirko
  • März 26, 2018
  • 5 min

Deine Unternehmenskultur ist vorbildlich, die Angestellten sind glücklich und die allgemeine Stimmung prächtig? Das muss nicht so bleiben!

Mit diesen Maßnahmen zerstörst du systematisch deine Company Culture – Schritt für Schritt.

Wie du deine Unternehmenskultur in nur 7 Schritten ruinierst

1. Transparenz

Jedem passieren ab und an mal Fehler, aber muss man tatsächlich jedem davon erzählen? Nein! Halte deine FuckUps geheim, damit du auch zukünftig als fehlerfreier Supermanager gesehen wirst. Teile auf keinen Fall Company-Goals oder wichtige Entscheidungen mit deinen Mitarbeitern! Wohin die Firma steuert und in welcher Weise jeder Einzelne dazu beträgt, bleibt dein kleines Geheimnis. Das Team soll sich schließlich auf die Arbeit fokussieren und nicht erkennen, inwiefern es zu den Unternehmenszielen beiträgt. Am Ende wollen sie im schlimmsten Fall noch mitreden und das gefällt dir überhaupt nicht.

2. Fingerpointing

Du hast deine Quartalsziele mal wieder nicht erreicht und deine Performance lässt stark zu wünschen übrig? Kein Grund zur Panik! Suche einfach im Kreise deiner Mitarbeiter nach einem geeigneten Sündenbock und erkläre ihn vor dem versammelten Management zum eigentlichen Schuldigen. Am Ende stehst du wieder einmal blendend da und hast erfolgreich von deiner eigenen Inkompetenz abgelenkt.

3. Boykott

Die Zerstörung der Firmenkultur kannst du bereits früh initiieren, indem du spätestens nach dem Onboarding mit „Dienst nach Vorschrift“ beginnst. Jeder weiß: Ein gutes Pferd springt nur so hoch, wie es muss. Arbeite deshalb nie mehr, als du wirklich musst und boykottiere sämtliche Teambuilding-Maßnahmen wie gemeinschaftliche Events oder Company Breakfasts. Die Stärkung des Zusammenhalts im Team ist überhaupt nicht dein Ding, schließlich musst du die trotteligen Kollegen schön während der Arbeitszeiten ertragen.

4. Reden ist Silber, schweigen ist Gold

Die Kommunikation mit deinen Mitarbeitern ist dir zuwider und eigentlich willst du im Büro eh nur deine Ruhe haben, um ungestört zu „snapchatten“, zu „tindern“ oder bei deinem Online-Kurs „Aquaristik“ weiterzukommen. Für den Fall, dass sich Kollegen an dich wenden, reagiere stets abweisend und wimmele sie mit Sätzen wie: „Jetzt nicht, ich habe in drei Minuten einen ultra-wichtigen Call mit London“, oder einem klaren: „Das gehört nicht zu meinen Aufgaben“, auf Abstand. Schon nach kurzer Zeit werden die Kollegen einen großen Bogen um deinen Tisch machen.

5. Benefits

Benefits sind ein wichtiger Faktor, um das Team bei Laune zu halten. Oft zahlen die Mitarbeiter die kostenlosen Leistungen mit guter Laune, Fleiß und Leidenschaft zurück. Auf der anderen Seite kosten sie das Unternehmen Geld und wer braucht schon gute Laune auf der Arbeit? Wettere daher bei jeder Gelegenheit über die Lautstärke des Kicker-Tisches, das pubertäre Gejohle an der PlayStation und die betrunkenen Kollegen am Freitagnachmittag. Schon bald wird dir nur noch Hass von deinen Mitarbeitern entgegenschlagen.

6. Home Office

Der Arbeitsplatz ist das Büro und so soll es auch bleiben! Die Frage nach einer Home Office-Regelung solltest du deshalb von vornherein im Keim ersticken. Du bezweifelst hartnäckig, dass deine Angestellten zu Hause einen guten Job machen (siehe auch Punkt 7: Micromanaging) und ignorierst konsequent, welch positiven Einfluss Home Office auf die Work-Life-Balance haben kann. Sollten sich deine Mitarbeiter nicht von dem Gedanken abbringen lassen, stell‘ eine Regelung im nächsten Quartal in Aussicht, die es aber selbstverständlich nicht geben wird.

7. Mikromanagament

Selbst deine wichtigsten Projekte rücken in den Hintergrund, wenn es darum geht, ein Auge auf deine Mitarbeiter zu werfen. Statt dich also um Wichtigeres zu kümmern, schaust du lieber den Anderen auf die Finger und greifst proaktiv in ihr Aufgabengebiet ein. Schließlich bist du ein echter Alleskönner und kennst dich auch in Marketing-Themen und Data Science sehr gut aus. Da jeder Einzelne von deinen Know-how „profitieren“ soll, bist du an allen Tischen präsent und untergräbst so automatisch die fachliche Kompetenz deiner Angestellten:  Win-win!


Bravo!

Wenn du die 7 genannten Punkte beherzigt hast, solltest du am Ziel und das Betriebsklima der Company am Boden sein!  Da wir nicht glauben, dass dies wirklich dein Anliegen war, hoffen wir sehr, dass du unsere „Tipps“ nicht all zu ernst genommen hast und in deiner Firma das genaue Gegenteil gelebt wird. ?
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